Was sind HTTP-Header?

HTTP-Header sind Schlüssel-Wert-Paare, die zwischen einem Client und einem Server als Teil jeder HTTP-Anfrage und -Antwort gesendet werden. Sie enthalten Metadaten über die Verbindung — Inhaltstyp, Caching-Regeln, Sicherheitsrichtlinien, Authentifizierungs-tokens und mehr. Jeder Header folgt dem Format Header-Name: value und wird durch Standards wie RFC 7230 und RFC 9110 geregelt.

Ordnungsgemäß konfigurierte Header sind entscheidend für Web-Sicherheit, Leistung und Interoperabilität. Falsch konfigurierte Header können Servertechnologie offenlegen, die Sicherheitslage schwächen, Caching-Probleme verursachen oder Cross-Origin-Anfragen unterbrechen. Sicherheits-Header wie Strict-Transport-Security, Content-Security-Policy und X-Content-Type-Options sind besonders wichtig zum Schutz von Benutzern vor häufigen Angriffen wie Clickjacking, MIME-Type-Sniffing und Protocol-Downgrade.

Werkzeugbeschreibung

Dieser HTTP-Header-Validator prüft rohe HTTP-Header auf Syntaxfehler, Sicherheitsprobleme und Verstöße gegen Best Practices. Fügen Sie Ihre Header ein und das Werkzeug validiert sofort jeden einzelnen gegen RFC-Standards, kennzeichnet veraltete Header, erkennt Duplikate, warnt vor riskanten Konfigurationen und identifiziert fehlende Sicherheits-Header. Es meldet die Gesamtzahl der Header zusammen mit einer detaillierten Liste aller gefundenen Probleme.

Funktionen

  • Validiert Header-Namen gegen RFC 7230 Token-Zeichenregeln
  • Prüft Header-spezifische Werte für Standards wie Content-Type, Cache-Control, HSTS, X-Frame-Options und CORS
  • Kennzeichnet veraltete Header (Pragma, X-Powered-By, Expect-CT, Public-Key-Pins) mit empfohlenen Alternativen
  • Erkennt fehlende Sicherheits-Header: Strict-Transport-Security, Content-Security-Policy, X-Content-Type-Options, X-Frame-Options, Referrer-Policy und Permissions-Policy
  • Meldet doppelte Header, leere Werte und ungültige Steuerzeichen

Funktionsweise

Der Validator analysiert jede Eingabezeile als Name: Value-Paar (HTTP-Statuszeilen werden übersprungen). Anschließend führt er eine Reihe von Prüfungen in der richtigen Reihenfolge durch: Syntaxvalidierung (gültige Zeichen, korrektes Doppelpunkt-Platzierung, keine Steuerzeichen), Duplikat-Erkennung, Veraltungs-Lookup und Header-spezifische Wertvalidierung. Abschließend scannt es nach fehlenden Sicherheits-Headern, die für Produktionsbereitstellungen empfohlen werden. Jedes Problem wird entweder als Fehler (strukturelles Problem) oder als Warnung (Best-Practice-Anliegen) kategorisiert.

Anwendungsfälle

  • Überprüfung der Response-Header Ihres Webservers vor einer Sicherheitsprüfung oder einem Penetrationstest
  • Debugging von API-Antworten durch schnelle Erkennung von fehlerhaften oder fehlenden Headern
  • Überprüfung, dass Sicherheits-Header nach einer Serverkonfigurationsänderung die Produktionsanforderungen erfüllen